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Bergfink (Fringilla montifringilla)

Wo lebt der Bergfink?

Fringilla montifringilla

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Der Bergfink lebt in bestimmten Lebensräumen und Regionen. Zu wissen, wo und wann man suchen sollte, erhöht die Chance auf eine erfolgreiche Sichtung.

Biome

Boreale Nadelwälder, Mischwälder, Birkenwälder, Taiga. Im Winter auch in offeneren Landschaften, Kulturland, Parks und Gärten.

Verbreitungsgebiet

Brütet in Nordeuropa (Skandinavien, Russland) und Nordasien. Überwintert in Mitteleuropa, Südeuropa, Nordafrika, dem Nahen Osten und Ostasien (China, Japan).

Bevorzugte Lebensräume

Brutzeit: lichte Nadel- und Birkenwälder, oft in der Nähe von Mooren oder Gewässern. Winter: Gebiete mit reichem Samenangebot, insbesondere Buchenwälder, aber auch Felder und Gärten.

Höhenverbreitung

Brütet meist in niedrigeren bis mittleren Höhenlagen, kann aber im Winter auch in höheren Lagen bei Nahrungsverfügbarkeit auftreten.

Wo zu suchen

Buchenwälder

Im Winter sind Buchenwälder mit reicher Bucheckernmast die besten Orte, um riesige Schwärme von Bergfinken zu finden.

Mischwälder und Nadelwälder

Während des Zuges und in den Brutgebieten sind lichte Wälder mit Birken und Nadelbäumen bevorzugt.

Futterstellen und Gärten

In strengen Wintern können Bergfinken auch an Futterstellen in Gärten und Parks auftauchen.

Felder und offenes Gelände

Auf dem Zug und im Winter suchen sie oft auf Feldern nach heruntergefallenen Samen.

Feldtipps

  1. Achten Sie auf den Ruf. Das nasale 'djähp' ist oft der erste Hinweis auf die Anwesenheit von Bergfinken, besonders in großen Schwärmen.
  2. Suchen Sie in Buchenwäldern. In Mastjahren von Bucheckern können sich dort riesige Schwärme versammeln. Achten Sie auf Bewegung in den Baumkronen und am Boden.
  3. Beobachten Sie gemischte Schwärme. Bergfinken mischen sich oft mit Buchfinken und anderen Finkenarten. Suchen Sie nach dem weißen Bürzel und der orangefarbenen Färbung.
  4. Achten Sie auf den Flug. Der wellenförmige Flug und der auffällige weiße Bürzel im Flug sind gute Erkennungsmerkmale.

Zugverhalten

Langstreckenzieher. Die Brutgebiete liegen in der borealen Zone, die Überwinterungsgebiete südlich davon. Der Zug erfolgt in breiter Front, oft in großen Schwärmen. Die Ankunft in den Überwinterungsgebieten hängt stark von der Verfügbarkeit von Bucheckern ab (Mastjahre).

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