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Mandschurenkranich (Grus japonensis)

Wo lebt der Mandschurenkranich?

Grus japonensis

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Der Mandschurenkranich lebt in bestimmten Lebensräumen und Regionen. Zu wissen, wo und wann man suchen sollte, erhöht die Chance auf eine erfolgreiche Sichtung.

Biome

Feuchtgebiete, Sümpfe, Moore, Flachwassergebiete, Reisfelder.

Verbreitungsgebiet

Ostasien. Zwei Hauptpopulationen: eine residente Population auf Hokkaidō (Japan) und eine migrierende Population, die in Nordostchina und Südostrussland brütet und in die koreanische Pufferzone und nach Jiangsu (China) überwintert.

Bevorzugte Lebensräume

Weitläufige, ungestörte Süßwasser- und Brackwasserfeuchtgebiete mit seichtem Wasser und dichter Vegetation (Schilf, Seggen), die sowohl Deckung als auch offene Flächen für die Nahrungssuche bieten. Benötigt auch Ackerland in der Nähe der Überwinterungsgebiete.

Höhenverbreitung

Typischerweise in Flachlandgebieten, Feuchtgebieten und Flussauen gelegen. Nicht primär in größeren Höhenlagen zu finden.

Wo zu suchen

Brutgebiete (kontinentale Population)

Marschland und Sümpfe in der russischen Amur-Region (z.B. Murawjowka-Park), Nordostchina (z.B. Zhalong Nationales Naturreservat) und im Nordosten der Mongolei.

Überwinterungsgebiete (kontinentale Population)

Koreanische demilitarisierte Zone (DMZ) und Feuchtgebiete im Mündungsgebiet des Yangtze in China, insbesondere in der Provinz Jiangsu (z.B. Yancheng National Nature Reserve).

Residente Population

Feuchtgebiete und Reisfelder auf der japanischen Insel Hokkaidō (z.B. Kushiro Marsh National Park).

Feldtipps

  1. Zeitpunkt. Für die Brutgebiete ist der Frühling (Mai-Juni) am besten. Für die Überwinterungsgebiete ist der Winter (Dezember-Februar) ideal. Migration kann im Herbst und Frühling beobachtet werden.
  2. Ausrüstung. Benötigen Sie Ferngläser und ein Spektiv, da die Vögel oft aus der Ferne beobachtet werden müssen. Eine gute Kamera mit Teleobjektiv ist hilfreich für Fotos.
  3. Geduld und Respekt. Nähern Sie sich den Vögeln nicht zu sehr, um Störungen zu vermeiden. Kraniche können sehr scheu sein. Bleiben Sie auf ausgewiesenen Wegen oder Beobachtungsplattformen.
  4. Akustische Identifikation. Lernen Sie die charakteristischen Rufe kennen. Oftmals hört man sie, bevor man sie sieht, besonders in den weiten Feuchtgebieten.

Zugverhalten

Die auf Hokkaidō lebende Population ist weitgehend standorttreu. Die kontinentale Population ist ein Zugvogel, der lange Strecken zwischen den Brutgebieten in Sibirien/Nordostchina und den Überwinterungsgebieten in Korea und China zurücklegt. Der Zug findet im Herbst (September-November) und Frühling (März-Mai) statt.

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