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Buchfink (Fringilla coelebs)

Wie man den Buchfink bestimmt

Fringilla coelebs

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Um den Buchfink (Fringilla coelebs) richtig zu bestimmen, prüfe jeden dieser Merkmale. Vögel können knifflig sein: Verhalten, Lebensraum und Ruf bestätigen oft, was ein Foto allein nicht zeigt.

Größe auf einen Blick

Länge
14-16 cm
Flügelspannweite
24-29 cm
Gewicht
19-24 g

Körperliche Merkmale zum Prüfen

  1. 1

    Gefieder

    Gesamte Gefiederfarbe und -muster.

    Männchen im Prachtkleid: Blaugraue Kopfplatte und Nacken, rotbraun-pinke Wangen und Brust, bräunlicher Rücken, grünlicher Bürzel. Schwarze Stirn und Zügel. Zwei ausgeprägte weiße Flügelbinden. Weibchen und Jungvögel: Deutlich unauffälliger, eher bräunlich-grau mit hellerer Unterseite und nur angedeuteten weißen Flügelbändern. Der grünliche Bürzel ist auch beim Weibchen erkennbar. Im Schlichtkleid (Herbst/Winter) wirken die Farben des Männchens durch helle Federsäume matter.

  2. 2

    Schnabelform

    Form und Farbe des Schnabels: ein wichtiges Erkennungsmerkmal.

    Kurz, kegelförmig und kräftig, ideal zum Knacken von Samen. Beim Männchen im Prachtkleid bläulich-grau, im Schlichtkleid und bei Weibchen/Jungvögeln eher hornfarben.

  3. 3

    Augenfarbe

    Irisfarbe und auffällige Augenzeichnungen.

    Dunkelbraun

  4. 4

    Beinfarbe

    Bein- und Fußfarbe.

    Blassbraun bis grau-pink

  5. 5

    Erkennungsmerkmale

    Hervorstechende Merkmale dieser Art.

    Beim Männchen die leuchtende Färbung (blaugrauer Kopf, rotbraune Brust) in Kombination mit den weißen Flügelbinden und dem grünlichen Bürzel. Das Weibchen ist durch den grünlichen Bürzel und die zwei weißen Flügelbinden von anderen weiblichen Finkenvögeln zu unterscheiden.

  6. 6

    Jugendkleid

    Wie Jungvögel sich von Altvögeln unterscheiden.

    Den Weibchen sehr ähnlich, jedoch oft mit undeutlicheren Zeichnungen, speziell im Bereich der Flügelbinden und einem fleckigeren Brustbereich. Der Schnabel ist meist noch weicher und weniger kräftig gefärbt.

  7. 7

    Saisonale Veränderungen

    Gefiederwechsel zwischen Brut- und Ruheperiode.

    Das Männchen zeigt im Winterkleid mattere Farben durch abgewetzte Federsäume, die im Frühjahr die leuchtenden Prachtfarben freigeben. Das Weibchen bleibt saisonal weitgehend gleich gefärbt, kann aber im Winter ebenfalls matter wirken.

  8. 8

    Geschlechtsdimorphismus

    Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen.

    Sehr ausgeprägt, insbesondere im Brutkleid. Männchen sind deutlich bunter und kontrastreicher gefärbt als Weibchen.

Wichtige Erkennungsmerkmale

  • Gesang. Der laute, energische und abfallende Gesang mit dem charakteristischen "Schlussstrich" ist unverkennbar.
  • Männchen-Färbung. Blaugrauer Scheitel, rotbraune Unterseite, grüner Bürzel und die auffälligen zwei weißen Flügelbinden sind die besten Merkmale.
  • Weibchen-Färbung. Unauffällig braun-grau, aber der grünliche Bürzel und die zwei weißen Flügelbinden sind auch hier gute Unterscheidungsmerkmale zu anderen Finkendamen.
  • Flug. Der wellenförmige Flug und das Aufblitzen des weißen Bürzels und der Flügelbinden sind typisch.

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